Aldar

„Die ewige Zitadelle“

Geschichte von Aldar

Aldar ist seit dem Fall Cendarics die größte menschliche Stadt auf Sonedes und gehört auch zu den ältesten. Uralte Sagen berichten, dass auf den Hügeln, auf denen sich heute die mächtige Zitadelle der Stadt erhebt, die letzte Schlacht zwischen den Drachen und den unterjochten Völkern ausgetragen wurde und der „Krieg der endlosen Tränen“ hier sein Ende fand. Doch die tatsächliche Geschichte Aldars reicht sogar noch weiter in die Vergangenheit. Einige Nordmenschen besiedelten, von Osten kommend, die Hügel die sich am Fuße der heutigen Aldarkette erheben. Aus diesem Stamm entwickelte sich über die Jahrhunderte das Menschenvolk der Aldaner. Im „Zeitalter des Handels“ entwickelte sich in Aldanis, ähnlich wie in Seldar auch, ein Fürstengeschlecht, das Haus der aldanischen Herrscher. Mit Unterstützung des Seebundes errichteten diese mit der Begründung, es drohten immer wieder Gefahren durch die unberechenbaren Zwerge aus dem Norden, eines der mächtigsten Bollwerke, die Sonedes je gesehen hat: Fast 20 Jahre dauerte es, bis die Zitadelle von Aldar im Jahr 98 v.E.F. fertiggestellt wurde. Aber auch die Fürsten von Aldanis waren gegenüber dem mächtigen Seebund kaum in der Lage, ihre Interessen durchzusetzen. Daher beteiligte sich das aldanische Fürstengeschlecht um 38 v.E.F. am Aufstand der Seldarin unter Eldaran I. Nachdem die Fürstenhäuser den Sieg über die verhassten Händler errungen hatten, wurde Aldanis, samt seiner Hauptstadt Aldar, Provinz des seldarischen Königreiches, der Fürst von Aldanis zum Protektor und Lehnsmann des seldarischen Königs in Cendaric. Während der großen Belagerung Cendarics durch die Kelsaren entstandte der damalige aldanische Fürst Turamon IV. seine Truppen, um die kelsarischen Truppen zu unterstützen und verriet so den seldarischen König. Nachdem die Kelsaren erneut zurückgeschlagen werden konnten, der Verbleib des Königs aber ungewiss war, wurde ein neuer Protektor in Aldar eingesetzt, der dem seldarischen Königshaus treu war und sich bemühte, das verlorene Vertrauen wieder aufzubauen. Letztlich war die Abspaltung der Provinz Aldanis vom Reich aber besiegelt. Seither regieren die Fürsten von Aldanis von der Zitadelle in Aldar aus, wie fürher die Protektoren, ihre wachsendes Reich. Aldanis expandierte bis in die nördlichsten Regionen von Sonedes und eroberte nach dem Ende des letzten Krieges auch das kelsarische Imperium. Heute ist Aldar das Zentrum des aldanischen Großkombinates, das sich über weite Teile Darandias und Sonedes' erstreckt.

Geografische Lage

Die Stadt von Aldar befindet sich fast im Zentrum des nördlichen Sonedes. Errichtet wurde die Stadt auf einigen baumlosen Hügeln, die sich am Fuße der mächtigen Aldarkette erheben, die der Stadt ihren Namen gab. Über die Waffenstraße im Westen ist Aldar mit dem inzwischen zerstörten Nordwalden und der Nordstraße verbunden, nach Norden führen einige Pfade in die zwergische Hauptstadt Eisenberg. Auf östlichem Wege erreicht man über die Harnakebene den zum Kombinat gehörenden Hafen Deyra, der südliche Weg ist durch die Silberkuppen versperrt. Aldar liegt in den deutlich kälteren Regionen von Sonedes. Kurze, milde Sommer und lange, harte und schneereiche Winter sind typisch für diese Region am Fuße der Aldarkette.

Informationen zur Stadt

Aldar war nach Cendaric die zweitgrößte Stadt - heute somit die größte - auf Sonedes und ebenso eine der reichsten. Im Norden der Stadt, fast an den steilen Wänden der Aldarkette, erhebt sich die riesige Zitadelle von Aldar mit ihren meterdicken Mauern und trutzige Wehrtürmen, die weit in die Höhe ragen und bei klarem Wetter sogar von Deyra aus sichtbar sein sollen. Die Zitadelle selbst wurde in einem sehr fortschrittlichen Stufenringbau errichtet, was sie nahezu uneinnehmbar macht. Der Fürst von Aldanis residiert mitsamt seinem Hofstaat traditionell in dieser riesigen Festung. Auch ein Großteil der aldanischen Streitkräfte ist in den umfangreichen Katakomben des Bollwerkes untergebracht. Die Stadt Aldar selbst ist nochmals mit einer steinernen Stadtmauer umgeben. Neben der großzügig errichteten „Handelshalle des Nordens“ finden sich in Aldar zahlreiche Tavernen, Herbergen und Handwerkergilden. Auch einige der prächtigsten Tempel des Kontinents wurden hier errichtet. Ähnlich wie Cendaric einst, verfügt Aldar über einen Stadtpark, mehrere Banken, einige Theate und eine Kanalisation. Aber auch die typischen Elendsviertel sind in der Stadt vertreten. Den Schutz der Stadt, die durch den Fürsten höchst persönlich kommandiert wird, übernimmt neben der aldanischen Armee die Stadtwache, die in der Stadt ein imposantes Hauptquartier unterhält. Vor allem Menschen, Halbelfen und Zwerge leben in Aldar, aber auch alle anderen Völker sind trotz der langen und schweren Winter in der Stadt vertreten.

Written by Seldar Staff on Mittwoch 12 Februar 2014
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