Chronik XI: Zeitalter der Kriege

Von den blutigen Bruderkriegen

Unter Tjaron III., Sohn Tjarons II. und Neffe Marnaks, erlebte das seldarische Königreich gleich zwei Überfälle durch das kelsarische Imperium, das bestrebt war das große Reich unter kelsarischer Vorherrschaft wieder zu vereinen.

152 nach Eldarans Fall fiel die kelsarische Flotte in die Hafenstadt Tarsik ein und besetzte diese. Ein Vormarsch der feindlichen Armee konnte durch eine Allianz der seldarischen und der calshitischen Armee jedoch verhindert werden. Die kelsarischen Truppen mussten abziehen, ohne eine größere Schlacht gegen den erklärten Erbfeind geschlagen zu haben.


187 nach Eldarans Fall marschierte eine kelsarische Streitmacht in die Küstenstadt Heragon ein. Weite Teile der Stadt wurden zerstört und die Kelsaren konnten erst kurz vor den Toren der Zwillingsfesten Uras und Uraton von den Seldaren und verbündeten waldelfischen Verbänden aufgehalten werden. Es kam zur Schlacht, die jedoch dank des Nachschubs aus Uras und Uraton rasch zu Gunsten der Seldaren ausging.

Obwohl diese beiden ersten militärischen Auseinandersetzungen mit dem kelsarischen Imperium keine tiefen Narben hinterließen, verschärften sie die Spannungen zwischen den beiden Reichen. Viele hohe Adlige des seldarischen Königreiches forderten einen Einmarsch in Darandia, um die abgespaltene Provinz wieder zurückzuerobern. Tjaron III. jedoch war nicht an einem langen Krieg mit Kelsar gelegen und er schaffte es durch seine umsichtige Politik auch den Adel und das Volk zu beschwichtigen. Nach seinem Tod im Jahre 193 nach Eldarans Fall setzte sein Sohn Varon VI. diese Politik fort.


Erst unter Tjaron IV. entflammte der seldarische Zorn auf die Verräter in Kelsar. Ab 269 wurden in allen Werften des Königreiches auf Geheiß des Königs Kriegsschiffe gebaut. 271 nach Eldarans Fall stach die mächtige seldarische Flotte mit dem Bestreben die abtrünnige Provinz wieder zurückzuerobern schließlich in See. Unweit der Nordküste Darandias im Dunkelmeer kam es zur größten bekannten Seeschlacht der Geschichte, als die beiden Flotten aufeinander trafen.

Unzählige Schiffe wurden versenkt und zahllose Soldaten ertranken dabei in den Fluten. Einer Handvoll seldarischer Schiffe gelang es die feindlichen Linien zu durchbrechen und in der kelsarischen Hafenstadt Mondschatten anzulegen. Mehrere Monde lang tobten die Kämpfe in den Straßen der Stadt, in deren Verlauf es den Seldaren gelang Teile Mondschattens einzunehmen. Doch auch dieser Krieg brachte keiner der beiden Seiten einen eindeutigen Sieg. Beide Flotten rieben einander fast vollständig auf und viele der auf Darandia gelandeten seldarischen Soldaten fielen im Kampf. Auch König Tjaron IV. und die kelsarische Oberbefehlshaberin und Tochter des kelsarischen Imperators, Shindra Ihbat fielen in diesem Krieg. Nach diesem Patt zogen beide Reiche sich vorerst voreinander zurück und eine Periode des Friedens folgte.


344 nach Eldarans Fall bestieg Vecan Cherm den kelsarischen Thron. Da er ein Nachfahre Marnaks war, sah er sich auch in Bezug auf den seldarischen Thron in Cendaric als erbberechtigt. Der seldarische König Eldaran III. war zu diesem Zeitpunkt bereits sehr alt und hatte keinen legitimen Nachfolger. In Erwartung des baldigen Todes des seldarischen Königs schickte Vecan Cherm Gesandte nach Cendaric, um seinen Anspruch auf den seldarischen Thron zu erklären. Zum ersten Mal seit der Abspaltung Kelsars empfing man offizielle Vertreter des Imperiums auf Sonedes. Vecans Anspruch auf den Thron wurde jedoch nicht anerkannt, da der Neffe Eldarans III. bereits als Kronprinz eingesetzt worden war.

Der kelsarische Imperator war jedoch nicht gewillt diese Abweisung hinzunehmen und erklärte Seldar in der Folge den Krieg. Die kelsarische Flotte landete zu Galias Saat im Jahr 344 nach Eldarans Fall westlich von Cendaric und marschierte direkt auf die Hauptstadt zu, um diese zu belagern. Die Belagerung währte mehrere Wochen und wurde schließlich durch eine Armee unter der Führung des aldanischen Fürsten Turamon II. gebrochen. Die kelsarische Armee zerstreute sich daraufhin. Im ganzen Königreich kam es zu kleinen Scharmützeln mit einzelnen kelsarischen Verbänden, die entweder im Kampf fielen oder gefangen genommen wurden. Jedoch zogen sich diese Kämpfe noch über Jahre, da Vecan Cherm in seinem Machthunger immer weitere Soldaten über das Dunkelmeer entsandte.

Nachdem Cendaric sich von der Belagerung erholt hatte, wurden Marnak und all seine Erben erneut als offiziell aus der königlichen Familie ausgestoßen, und damit jeglicher Anspruch der Kelsaren auf den seldarischen Thron für unrechtmäßig erklärt. Im gleichen Zuge erkannte man das kelsarische Imperium jedoch als eigenständiges Reich an, was letztlich 348 zu einem Waffenstillstand zwischen den beiden Parteien führte.
Nach dem Tode Eldarans III. wurde wie geplant sein ältester Neffe als Tjaron V. gekrönt. Unter ihm und seinen beiden Nachfolgern Sendoran II. und Tjaron VI. unterhielt das seldarische Königreich erstmals diplomatische Beziehungen zum kelsarischen Imperium, was beiden Reichen einen langen und stabilen Frieden bescherte.


Erst 503 nach Eldarans Fall wurde dieser Friede von den Kelsaren gebrochen. Bei einem offiziellen Empfang überreichte der kelsarische Gesandte dem seldarischen König eine Kriegserklärung. Dieser waren in den Jahren davor zahlreiche Beleidigungen und Drohgebärden der Kelsaren vorrausgegangen. Wie bereits im vorangegangenen Krieg war Cendaric das Ziel der Angreifer. Kelsarische Truppen landeten aber auch unweit von Tarsik und an der Küste des urasischen Tieflandes. Es entbrannten Schlachten in Tarsik und Uras und Cendaric wurde belagert. König Eldaran V. konnte jedoch mit einigen Getreuen nach Zendill fliehen. Von dort aus koordinierte er seine Truppen und führte persönlich jene Truppen an, die Cendaric befreiten. Verbände aus Aldanis setzten von Deyra aus Segel und befreiten von der Küste aus mit Unterstützung aus Uraton die Stadt Uras von den kelsarischen Truppen. Nachdem Cendaric befreit worden war und König Eldaran V. wieder seinen Platz im Thronsaal der Königsfeste eingenommen hatte, sandte er seine Truppen nach Tarsik, um auch diese Stadt vom Joch der Kelsaren zu befreien.

Obgleich die Armee des Königreichs alle seldarischen Städte, die von den Kelsaren angegriffen worden waren, befreien konnte, zerstreuten sich die kelsarischen Truppen und es blieb letztlich ungewiss, ob alle auf dem Schlachtfeld gefallen oder gefangen genommen worden waren. Jeder offizielle Kontakt zu Kelsar wurde abgebrochen. In den folgenden Jahrzehnten beherrschte die Angst vor kelsarischen Spionen und einem erneuten Angriff aus dem Hinterhalt die Politik und die Köpfe des seldarischen Volkes.


Aus dieser Angst heraus setzte der königliche Hochmeister der arkanen Künste in seinem Bestreben eine Waffe zu finden, die alle kelsarischen Spione im Reich vernichten könnte, 543 nach Eldarans Fall in Cendaric eine schreckliche magische Seuche frei, die die halbe Stadt dahinraffte. Der dem Wahnsinn verfallene Magus wurde auf dem Marktplatz von Cendaric hingerichtet und die Anwendung von Magie strikt verboten. Die Akademien des Königreiches, die alle Teil des Magierzirkels waren, wurden jedoch als Stätten des Wissens und der Lehre erhalten und von Wächtern im ganzen Reich vor der wütenden Menge geschützt.

Ein derartiger Unfall wiederholte sich nicht, doch ohne Magie verließ man sich nun zusehends auf herkömmliche Mittel der Verteidigung. So wurden alle größeren Städte des Königreiches mit Wehrmauern versehen und die Garnisonen verstärkt. Überall im Reich wurde Kriegs- und Belagerungsgerät hergestellt und die Kasernen hatten großen Zulauf. Im Dunkelmeer kam es immer wieder zu kleineren Scharmützeln zwischen kelsarischen und seldarischen Schiffen.


672 nach Eldarans Fall erreichten die Spannungen einen erneuten Höhepunkt. Mit einer gewaltigen Flotte setzte der seldarische König Tjaron VIII. nach Darandia über. Die seldarischen Truppen nahmen die Hafenstadt Mondschatten ein und marschierten auf Kelsar-Stadt zu und belagerten diese mehrere Monde lang. Da die Kelsaren die Belagerung nicht mit militärischer Stärke brechen konnten, verübten sie ein feiges Attentat auf den seldarischen König, der letztlich durch einen Giftpfeil ins Herz starb. Ihres geliebten Heerführers und Königs beraubt, zogen sich die seldarischen Truppen zurück, plünderten dabei aber die von ihnen eroberten Dörfer und kleinen Städte bis hin zur Küste.

König Arondan III. schickte 685 nach Eldarans Fall Gesandte nach Kelsar, um dem Imperator ein Friedensabkommen zu unterbreiten. Es wurden erneut offizielle Beziehungen zwischen dem Königreich und dem Imperium etabliert. Man begegnete sich zwar weiterhin misstrauisch, aber ein langer Frieden war damit gewährleistet.


813 nach Eldarans Fall jedoch endete der Friede jäh mit einem überraschenden Angriff der Kelsaren auf die aldanische Hafenstadt Deyra. Unbemerkt von den Seldaren und ihren Verbündeten landete die kelsarische Flotte südlich von Deyra nahe des Soldomwaldes und marschierte von dort auf die Stadt zu und besetzte sie. Während sich der Großteil der kelsarischen Streitmacht über die Harnakebene scheinbar nach Aldar bewegte, berichteten hochelfische Späher den seldarischen Truppen, die sich von Cendaric und Zendill aus nach Norden in Bewegung gesetzt hatten, dass die kelsarische Armee auf dem Weg gen Süden war. Laut den Spähern versuchten die Kelsaren die Silberkuppen zu passieren, um so unbemerkt an der über die Nordstraße marschierenden seldarischen Armee vorbei zu gelangen. Durch ihre elfischen Verbündeten informiert, die selbst ein kleines Heer zur Verteidigung ihrer Gefilde aufstellten, marschierte die seldarische Armee unter der Führung König Tjarons IX. nun durch das Dendortal gen der Silberkuppen. Wenige Tage später setzten sich auch menschliche und zwergische Truppen aus Aldar dorthin in Bewegung.

Als die Armeen schließlich im Herzen der Berge aufeinandertrafen, entbrannte eine der größten Schlachten seit dem Krieg der endlosen Tränen. Drei Tage kämpften beide Seiten verbissen, zahllose Soldaten wurden getötet oder verstümmelt. Am Abend des dritten Tages ergriffen die überlebenden Kelsaren schließlich die Flucht. Nach diesem erneuten Sieg vereinbarte Tjaron IX. mit den geschlagenen Kelsaren einen Waffenstillstand und läutete damit eine Zeit des Friedens und des Wohlstandes für sein Volk ein. Kelsarische Gesandte wurden unter Aufsicht der Stadtgarde weiter in Cendaric geduldet.


Als er im Jahre 839 starb wurde sein Sohn Sendoran III. zum König gekrönt. Seine Regierungszeit brachte dem Königreich eine ungeahnte Blüte und viele Gelehrte verglichen seine Herrschaft mit den glorreichen Zeiten Eldarans I., wie sie in den Chroniken des Reiches festgehalten waren. Doch auch diese neuerliche Blüte von Kultur, Wissenschaft und Handel sollte nicht ewig anhalten.
Zum Ende von Galias Saat 868 nach Eldarans Fall überreichten kelsarische Gesandte in Cendaric eine formale Kriegserklärung. Wenige Tage später fielen kelsarische Schiffe in die Bucht von Tarsik ein und überrannten die Stadt. Zeitgleich landeten Schiffe unweit der Hafenstadt Heragon und an der Küste des urasischen Tieflandes. Sowohl Heragon als auch die Zwillingsfesten von Uras und Uraton wurden von einer scheinbar übermächtigen kelsarischen Streitmacht belagert.

Von dem erneuten Krieg tief erschüttert, vermochte Sendoran III. kaum die Verteidigung Cendarics zu organisieren. Als die Kelsaren wenige Tage nach dem Angriff auf Tarsik vor den Toren der Hauptstadt standen, boten nur noch die hohen Mauern den Einwohnern Schutz. König Sendoran III. gelang die Flucht aus Cendaric, das ansonsten vollkommen vom Umland abgeschnitten war.
In Aldar fand der König schließlich Zuflucht bei Fürst Turamon IV., der jedoch keine Truppen in den Süden entsandte. In der dunkelsten Stunde des seldarischen Königreiches wandte sich der engste Vertraute König Sendorans III. schließlich gegen ihn, um sich anschließend in einem weiteren verräterischen Akt mit den Kelsaren zu verbünden und selbst nach der Krone zu greifen. Während die Kelsaren unter dem Befehl General Robert Milans mehrmals die Minenstadt Dymoras angriffen, sammelte Fürst Turamon IV. sein Heer in Aldar. Da Cendaric, Uras, Uraton und Heragon allesamt belagert wurden, der König als verschollen galt, mühten sich einige noch in Freiheit befindliche Vertreter des Königreiches vergeblich mit den Elfen ein Bündnis gegen die Kelsaren und Aldaner zu schließen.

Ohne ein Bündnis gegen den Feind schwand die Hoffnung für die belagerten Städte im Süden und Heragon wurde zu Bariols Atem 869 von den Kelsaren eingenommen. Die Festen von Uras und Uraton erlitten indes schwere Schäden. Obwohl sich die Verteidiger von Dymoras tapfer schlugen konnten sie dem Ansturm der Kelsaren schließlich nicht mehr standhalten und die Stadt fiel an den Feind, nachdem die Bewohner durch einen Minenschacht ins Hochland von Nardas geflüchtet waren. Mit Hilfe einiger Truppen aus Zendill gelang es den Geflüchteten unter der Führung Markus zu Heldins in einem legendären Husarenstreich General Milan zu entführen. Im Austausch für seine Person konnte die Rückgabe der Minenstadt erzwungen werden. Das gedemütigte kelsarische Heer zog daraufhin gen Zendill, um sich dort mit dem aldanischen Heer unter Turamon IV. zu vereinigen.

Trotz der mächtigen Stadtmauer konnte die tapfer kämpfende zendiller Garde die miteinander verbündeten Aldaner und Kelsaren nicht davon abhalten in die Stadt zu gelangen und diese zu plündern.

Mit den geplünderten Vorräten und Waffen zog das Heer der Verräter dann über die Nordstraße weiter nach Süden, um jene Kelsaren zu unterstützen, die Cendaric belagerten.

Wenngleich die Seldaren bei den Schlachten um Uras und Uraton schwere Verluste hinnehmen mussten und Teile der beiden Schwesterstädte geplündert wurden, gelang es den Verteidigern nach mehreren Wochen der Kämpfe schließlich die kelsarische Armee zu besiegen. Doch ohne König oder einen anderen, der die Kräfte des Königreiches hätte führen und gegen den Feind vereinen können, zogen sich die Bewohner von Uras und Uraton in ihre zerstörten Städte zurück, um ihre Wunden zu lecken.
Die Belagerung von Cendaric hielt mit der Verstärkung durch die Aldaner mehrere Monde an und man hatte seit dem Beginn der Belagerung nichts über den Verbleib König Sendorans III. gehört. Nachdem sich die Truppen von Zendill und Dymoras von ihren jeweiligen Kämpfen mit den Kelsaren und Aldanern erholt hatten, sammelten sie sich und zogen gemeinsam zu Beginn von Inos‘ Sonnenschild gen der Hauptstadt. Während der entscheidenden Schlacht um Cendaric, bei der der nördliche Stadtring fiel, gelang es einer Truppe aus Abenteurern und Soldaten aus Dymoras das Blatt durch einen gezielten Angriff auf die kelsarischen Befehlshaber zu wenden. Fürst Turamon IV. wurde im Kampf vom Speer eines seldarischen Knappen getötet. Ohne einen Kopf zerstreuten sich die kelsarischen und aldanischen Heere. Während die meisten Aldaner zurück in ihr Fürstentum flohen, setzten sich einige zusammen mit den Kelsaren in das von diesen besetzte Heragon ab.

Cendaric und Tarsik waren zu großen Teilen zerstört, Zendill geplündert und Uras und Uraton hatten sich vom Rest des Königreiches abgeschottet. Einzig Dymoras und die aldanischen Städte überstanden den Krieg relativ unbeschadet.
Auch nach der Entscheidungsschlacht blieb der König verschollen und da er keine überlebenden Söhne hatte, blieb das Reich ohne feste Führung. Ein provisorischer Rat aus Adligen und Klerikern lenkte die Geschicke Seldars von der zerstörten Hauptstadt aus. Aufgrund der Verwüstung im gesamten Reich reichte der Arm des Rates allerdings niemals allzu weit und die meisten Städte begannen sich gänzlich selbstständig zu verwalten. Für die meisten Seldaren saßen auch die Erschütterung und die Verbitterung über den Verrat Aldanis‘ tief.

Die Versuche des Rates das Vertrauen der Bevölkerung in Aldanis wieder zu stärken misslang – trotz der Einsetzung des königstreuen Fürsten Hektor zu Rhodar als neuer Protektor des Fürstentums.

Trotz allem war der Krieg noch nicht vorbei. Bis ins Jahr 884 nach Eldarans Fall griffen die Kelsaren von Heragon aus immer wieder die Hauptstadt an, was die Aufgaben des Rates zusätzlich erschwerte. Doch das Juwel des Königreiches konnte die Angreifer ein ums andere Mal abwehren, obwohl sie keinerlei Verstärkung erhielten.

Der Krieg endete erst als Heragon während Nephrons Starrheit 884 von Truppen aus Cendaric und Calshan von der kelsarischen Herrschaft befreit werden konnte. Viele der kelsarischen Soldaten gingen daraufhin – als Gefangene oder freiwillig – nach Calshan und ließen sich dort nieder.

Trotz des Sieges über die Kelsaren waren die Narben des Krieges tief und die Einheit des einst stolzen seldarischen Königreiches lag in Scherben. Alle reichsweiten Institutionen waren zusammengebrochen und ohne einen König, der das Reich erneut unter seinem Banner vereinen konnte, brach eine Zeit der Ungewissheit an. Wegelagerer und anderes Gesindel machten die Handelswege unsicher und Seldar blickte in eine düstere Zukunft.

Written by Seldar Staff on Sonntag 13 März 2016
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