Nordwalden

„Das Fort des ewigen Eises“

Geschichte von Nordwalden

Wie der Name es schon besagt: Bei Nordwalden handelt es sich weniger um eine traditionelle Stadt, sondern mehr um einen Handelsposten mit angeschlossenem Fort oder umgekehrt.Im Jahr 561 n.E.F. verfügte der damalige Protektor von Aldanis und Fürst von Aldar mit Zustimmung des Königs in Cendaric die Gründung eines Außenpostens im äußersten Nordwesten der Provinz, in direkter Nähe der Zwergenreiche. Kurze Zeit später trafen die Bautrupps aus Aldar in den dichten Nadelwäldern am Rande der Nordstraße ein, schlugen eine Bresche in den Norden und errichteten an den Abhängen der Dermargebirge aus dem gefällten Holz das Fort, welches sie auf den passenden Namen „Nordwalden“ tauften. Gewissermaßen als Verlängerung der Nordstraße diente das kleine Fort als Schnittstelle für den Handel zwischen den Zwergen der Stadt Semrok und der Provinz von Aldanis. Doch ist auch sicher, dass sich die Fürsten von Aldanis durch die Errichtung Nordwaldens gegen mögliche zwergische Übergriffe auf die Nordstraße absichern wollten.Nordwalden hat es in den knapp 300 Jahre seines Bestehens weder zu sonderlichem Wohlstand, noch zu kläglicher Armut gebracht. Bis zuletzt hat sich am Stadtbild kaum etwas verändert und auch der Krieg vermochte es nicht, das Leben im hohen Norden des Reiches spürbar zu beeinflussen. Vielmehr war es der Zusammenschluss von niederträchtigen Verbrecher, die sich in Nordwalden niederließen. Nachdem sie dort einige Zeit gehaust und die Bevölkerung unter ihrer Tyrannei gelitten, wurde Nordwalden schließlich zerstört.

Geografische Lage

Nordwalden liegt in den dichten Nadelwäldern zwischen Westmeerküste und den Ausläufern der Dermargebirge. Nur in einer kurzen, wenigen Monate andauernden Zeitspanne blüht die Natur um Nordwalden jedes Jahr auf, fast 2/3 jeden Jahres liegt in Nordwalden meterdicker Schnee und eisiger Frost hält das Fort fest in Griff. In Nordwalden endet die Nordstraße, nur einige mehr oder weniger gut befestigte Wege führen in den Norden hin zur Zwergenstadt Semrok.

Informationen zur Stadt

Nordwalden war ein einziges hölzernes Fort, erbaut aus den gerodeten Bäumen der näheren Umgebung. Neben einer bescheidenen Herberge, die den sinnigen Namen „Stern des Nordens“ trägt, gab es außer einigen Pelzhandelsposten, Lagerhäusern, improvisierten Schreinen und dicht gedrängten Holzhäusern kaum nennenswertes. Etwa ein Viertel des Forts war der aldanischen Garde vorbestimmt, welche die Stadt schon seit Anbeginn verwaltete und schützte.Neben einer Hand voll zwergischen Händlern und Handwerkern, war Nordwalden eine fast rein menschliche Siedlung. Vor allem Soldaten, Waldarbeiter, Jäger und Pelzhändler lebten in der Stadt. Für die meisten Bewohner von Sonedes war Nordwalden kein sehr angenehmer Ort: Bittere Winter und krachende Kälte waren typisch für das raue Leben in der Stadt. So war es nicht verwunderlich, dass man sich nach der Zerstörung der Stadt nicht sonderlich um den Wiederaufbau bemühte, und so dürften die meisten verbliebenen Ruinen mittlerweile von hohem Schnee bedeckt sein.

Written by Seldar Staff on Mittwoch 12 Februar 2014
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