Tarsik

„Die Grosse Stadt der kleinen Leute“

Geschichte von Tarsik

Tarsik zählt zu den kleinsten Städten auf Sonedes und ist daher für das Weltgeschehen von geringerer Bedeutung.Die Stadt selbst wurde erst im Jahre 453 n.E.F. erbaut und ersetzte damit die Hafenbastion von Delomar, welche in den Kriegen zwischen Eldaran I. und dem Seebund vollständig vernichtet wurde. Tarsik war somit der südlichste befestigte Stützpunkt der seldarischen Könige, jedoch war seine Bedeutung aufgrund des durch die Feindschaft zwischen Seldar und Kelsar zum Erliegen gekommenen Südhandels eher gering. In mehreren Kriegen wurde das Städtchen durch kelsarische Truppen besetzt, jedoch stets nur für kurze Zeit. Im Jahr 869 n.E.F. landete die kelsarische Invasionsmacht nur wenige Stunden von Tarsik entfernt und besetzte die Stadt im Handstreich: Der Bürgermeister und die wenigen Gardisten wurden ohne Gegenwehr gefangen genommen und wenige Stunden später hingerichtet. Eine schlagkräftige Söldnertruppe, die dem Vernehmen nach von einer wohlhabenden Halblingsfamilie von Händlern angeheuert wurde, befreite die Stadt einige Jahre später wieder. Seit dem Fall Cendarics leben die Bewohner von Tarsik gänzlich abgeschnitten vom politischen Weltgeschehen. Handel wird weiterhin vor allem mit Calshan betrieben. Einige wenige Schiffe aus Darandia steuern den kleinen Hafen ebenfalls noch regelmäßig an.

Geografische Lage

Tarsik liegt an den „südlichen Grenzen der Zivilisation“, wie es ein berühmter Gelehrter der Königlichen Akademie dereinst sehr treffend beschrieben hatte. Im Süden liegen die unwegsamen Sümpfe von Uraton, im Osten die unwirtliche Calshanwüste und im Westen der berüchtigte „Pfad der Verlorenen“, welcher direkt in die Orkischen Besitzungen in den Bardaloth Zacken führt. Nur über die kleine Handelsstraße Richtung Norden sind die Ruinen von Cendaric und damit die Nordstraße und die Ostpfade relativ sicher erreichbar; die Hafenanlagen wurden in den letzten Jahren hauptsächlich von Fischern genutzt. Obwohl der Seeweg über die südlich gelegene Bucht von Tarsik nicht ungefährlich ist, steuern immer noch gelentlich Söldnerschiffe und einige wenige Handelsschiffe aus Darandia oder von vorgelagerten Inseln den Hafen an. Die Stadt selbst liegt malerisch eingebettet in einen dichten Laubwald, welcher jedoch in Richtung Süden und Osten bald in öder Steppe und kahler Wüste endet.

Informationen zur Stadt

Tarsik ist ein bescheidenes Städtchen, mit einer größeren Herberge und zwei ansässigen Handwerksläden, die die gesamte Stadt versorgen. Neben einigen kleinen Tempeln und Schreinen weiß die Stadt nur durch ihre weitläufigen Hafenanlagen zu beeindrucken, welche aber schon lange an Bedeutung verloren haben. Die Stadt verfügt lediglich über eine Hand voll Gardisten und ist auch nie durch eine Wallanlage geschützt worden .Aufgrund der Nähe zu ihrer einstigen Heimat, den Westwäldern, leben sehr viele Halblinge in Tarsik und stellen fast die Hälfte der Bevölkerung neben den Menschen.

Written by Seldar Staff on Mittwoch 12 Februar 2014
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